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Systemaufstellungen
Im Bereich der Aufstellungen haben sich im Laufe der Zeit verschiedene Richtungen entwickelt. Bekannt ist die Bezeichnung "Familienaufstellungen", da die Methode aber auch in anderen Bereichen wie Organisationen angewandt wird, gibt es den Überbegriff "Systemaufstellungen". Als Begründer der Methode wird Bert Hellinger genannt, der viele Vorarbeiten verschiedener Therapeuten zusammen gefasst hat. Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd haben darauf aufbauend die "Strukturaufstellungen" entwickelt, denen ein umfassendes Regelwerk zugrunde liegt. Diese Variante ist eine wesentliche Basis für die Arbeit im Netzwerk "Qualität in Systemaufstellungen". In unserem QuiS-Netzwerk finden sich Aus- und Weiterbilderinnen zusammen, die in ihrer systemischen Aufstellungsarbeit umfangreiche Qualitätskriterien erfüllen. Die klientenorientierte, wertschätzende und lösungsorientierte Haltung steht dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit. Hierzu haben wir eigene Kriterien aufgestellt und transparent gemacht, die unsere Qualitätsstandards für Aufstellungsarbeit festlegen und beschreiben. Aufstellerinnen und Aufsteller, die diese Kriterien erfüllen, erhalten damit die Möglichkeit, ihre Qualität für Klientinnen und Klienten sichtbar zu machen. Die grundlegende innere Haltung in der Aufstellungsarbeit und die daraus folgende Umsetzung ist anhand formaler Kriterien nicht immer leicht zu überprüfen. Die angeschlossenen Ausbilderinnen und Ausbilder sorgen deshalb durch den Umfang und die Inhalte ihrer Ausbildungen dafür, dass die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Zudem ist eine Überprüfung der Umsetzung unserer Qualitätsstandards aufgrund von kritischen Rückmeldungen seitens der Klientinnen und Klienten Teil unseres Selbstverständnisses. |